11.07.2008 16:43

Themen der Grossratswahl 2008

Der Grosse Rat wird verkleinert - die EVP Riehen will beide Sitze behalten. Dies erfordert alle Anstrengungen. Jede Stimme zählt!

EVP-Gewählte sind Politiker und Politikerinnen des Vertrauens, die sachgerechte Lösungen auf Grund von christlichen Werten suchen. Sie haben die Schweiz freiheitsliebend, sozial und weltoffen gemacht. In der Politik wollen wir auf diesen Werten aufbauen.

  • Reich und Arm driften zunehmend auseinander. Die EVP setzt sich ein für einen Ausgleich von sozialer Unterstützung und freier Wirtschaft.
  • Die Ausgaben des Staates müssen dauernd auf Wirksamkeit und Sozialverträglichkeit überprüft werden.
  • Die EVP setzt sich für einen vielfältigen Arbeitsort und menschenfreundlichen Wohnort Basel ein.
  • Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen und ein ökologisches Engagement ist seit jeher ein Kernanliegen der EVP.

Die Lösung heisst Mitte

Die Mitte ist kein politisches Neutrum, sondern die vernünftige Position in einem Staatswesen, in dem es keine Mehrheitsparteien gibt. Wer nicht durch Machtstreben und Ideologien befangen ist, sieht klarer und vermag richtiger zu urteilen als diejenigen, die ihren Erfolg ausschliesslich in Geldwert oder Karriereschritten messen.

Gesundheit: Rauchfrei geniessen

Sich kaputt zu saufen oder seine Lungen in Räucherkammern umzufunktionieren oder mit dem motorisierten Untersatz vor jede Ladentüre zu fahren gilt Vielen immer noch als unantastbares Grundrecht eines senkrechten Eidgenossen. Von diesen antiquierten Freiheitshelden, nicht von denjenigen, die mit ihrer Freiheit eigenverantwortlich umzugehen wissen, fordern wir Rücksichtnahme. Wenn sich diese nicht von alleine einstellt, muss sie verordnet werden. Zum Beispiel durch Rauchverbote in öffentlich zugänglichen Räumen oder durch Restriktionen bei der Abgabe von Alkoholika an Jugendliche.

Jugend: Chancen statt Gewalt

Jugend braucht Freiheit. Jugend soll Neuland erobern. Wer erwachsen glaubhaft höflich sein soll, muss in jungen Jahren auch mal frech sein dürfen. Junger Most muss gären. Aber Jugend braucht auch klare Grenzen. Und die müssen durchgesetzt werden, nötigenfalls auch repressiv, z.B. mit Rayonverboten. Vor allem braucht, wer seine Ausbildung abgeschlossen hat, einen Job. EVP-Jugendpolitik stellt sicher, dass die glückliche Kindheit nicht in den Jugendjahren flöten geht. EVP wählen heisst Liebe zur Jugend, eine konsequente Haltung gegenüber Gewalttätigkeit, Unterstützung der Eltern und Arbeit für alle.

Bildung: Reformstress ade

Es ist richtig, die Schulsysteme unserer 26 Kantone einander anzugleichen, es ist sogar zwingend mit unserem Nachbarkanton Deckungsgleichheit zu erzielen hinsichtlich Schulstufen, Lehrplänen und Ausbildungsdauer. Sind die Reformen einmal vollzogen, muss endlich wieder Ruhe in den Klassen- und Lehrerzimmer einkehren. Lehrerinnen und Lehrer, die dauernd unter Reformstress stehen, fehlt die Zeit und die Kraft sich vertieft mit den Bedürfnissen der ihnen anvertrauten Kinder auseinanderzusetzen.

Wir stehen für die Belassung des Religionsunterrichts in unserer Schulen ein. Die dort vermittelte Botschaft ist ein Teil unserer Geschichte und darf für sich in Anspruch nehmen, zeitlos zu sein.

Migration: Mit Anstand und klaren Regeln

Die Schweizer Wirtschaft würde ohne die Arbeitskraft der Einwanderer zusammenbrechen. Ausländer sollen darin unterstützt werden, sich bei uns zu integrieren, unsere Sprache zu lernen und unsere schweizerische Lebensweise zu respektieren. Auch Reiche sollen unsere Sprache lernen und die saubere Herkunft ihres Geldes offen legen

Stadtentwicklung:  Die Menschen im Mittelpunkt

Die gebaute Stadt ist vergleichbar mit einem lebendigen Organismus, der laufenden Veränderungen unterworfen ist. Das ist gut so. Das Bäumlihofareal und Familiengärten zu überbauen, gleichzeitig aber eine Grünfläche auf Stelzen über dem Areal des Bundesbahnhofes zu errichten, kann aber nicht im Ernst Basels grüne Zukunft sein. Für Hors-Sol-Experimente auf Kosten gewachsener Natur sind wir nicht zu haben, arbeiten jedoch begeistert mit, wenn es gilt, unsere Stadt für Menschen zu planen, zu bauen und zu erhalten. Grosse Bauvorhaben wie insbesondere der Neubau von Hochhäusern sollen unter Respektierung des gewachsenen, historischen Stadtbildes geplant und errichtet werden.

Öffentlicher Verkehr: Zürich machts vor

Nicht nur für die Umwelt, auch für die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandorts ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs entscheidend. Die Projektierung des Herzstücks der Regio-S-Bahn unter Basels Innenstadt hindurch muss umgehend an die Hand genommen werden, damit Basel nicht weiterhin umfahren wird. Es muss regional angepackt und finanziert werden, mit einem öV-Fonds wie in Zürich.

Lebenswerte

EVP-Gewählte sind Politiker und Politikerinnen des Vertrauens, die sachgerechte Lösungen auf Grund von christlichen Werten suchen. Sie haben die Schweiz freiheitsliebend, sozial und weltoffen gemacht. In der Politik wollen wir auf diesen Werten aufbauen.

 

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