01.06.2008 16:02

Gemeindespital erhalten

 Ein JA zum Krankenversicherungsartikel würde die Spitallandschaft negativ verändern. Auch das Gemeindespital Riehen könnte dem Spatstift der Krankenkassen zum Opfer fallen. Seit mehr als 100 Jahren dient es der Bevölkerung. Vor allem ältere Patientinnen und Patienten schätzen es, wenn sie im eigenen Dorf, im familiären Umfeld eines kleinen Spitals und in der Nähe ihrer Familie und Bekannten die notwendige medizinische Pflege erhalten können.

Nun stimmen wir über einen Verfassungsartikel ab, der auf Druck der SVP entstanden ist. Neu sollen Spitäler, Heime und Spitex-Organisationen nur noch durch die Krankenkassen finanziert werden. Die Beiträge der öffentlichen Hand von rund 8 Mia. CHF würden direkt an die Krankenkassen fliessen. Der Einfluss von Bund und Kantonen auf die Spitalversorgung, auf die Bettenplanung und auf die sogenannten Spitallisten würde massiv verkleinert werden. Die Krankenkassen würden zuletzt bestimmen, ob sie die Leistungen des Gemeindespitals  bezahlen wollen oder eben nicht.

Wer die Vielfalt der medizinischen Dienstleistungen erhalten und auch die Finanzierung der Pflege von chronisch Kranken gewährleisten will, nimmt sein Stimmrecht wahr und stimmt NEIN zum Krankenversicherungsartikel.

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